Europa · 24 Routen
Endlose Karpaten-Schotterwege, urige Bergdörfer und die Hochstraßen Transfăgărășan und Transalpina.
Rumänien ist ein Traum für alle, die Pisten und ursprüngliche Natur lieben. Die Karpaten ziehen sich als grüner, dünn besiedelter Gebirgsbogen durch das Land und sind von einem dichten Netz an Forst- und Schotterwegen durchzogen. Dazwischen liegen Bergdörfer, in denen noch mit Pferdefuhrwerk gearbeitet wird, und Wälder, die zu den letzten großen Rückzugsgebieten für Bären, Wölfe und Luchse in Europa gehören.
Die beiden Hochstraßen Transfăgărășan und Transalpina sind asphaltierte Klassiker mit spektakulären Serpentinen, doch der eigentliche Reiz liegt abseits davon. Wer von den Hauptachsen in die Seitentäler abbiegt, findet stundenlange einsame Schotterstrecken und Wildcamp-Plätze mit Bergblick, etwa auf unserer entspannten Route über die Karpaten-Forstwege. Das Preisniveau ist niedrig, die Menschen sind herzlich, und echtes Abenteuer beginnt oft schon hinter dem nächsten Dorf.
Nach Regen werden die Waldwege schmierig, daher gehört ein Bergegurt aus der Recovery-Ausrüstung ins Gepäck. Ein ähnlich entspanntes Höhen-Offroad bieten die Westalpen.
Rumänien in Kürze
Von Mai bis Oktober. Die berühmten Hochstraßen Transfăgărășan und Transalpina öffnen wegen der Schneelage meist erst ab Mitte Juni bis Anfang Juli und schließen im Oktober. Spätsommer und Frühherbst bieten stabiles Wetter und farbenfrohe Wälder.
Komplett über Land, etwa über Österreich und Ungarn. Ein Carnet ist innerhalb Europas nicht nötig. Für die Nutzung der Hauptstraßen brauchst du eine elektronische Vignette (Rovinietă), die du online oder an der Grenze lösen kannst.
Vieles ja, aber nicht alles. Zahlreiche Forst- und Bergwege sind offen, manche sind jedoch gesperrt, privat oder dem Forstbetrieb vorbehalten. Beschilderung und Schranken respektieren, im Zweifel beim Forst nachfragen. Querfeldein-Fahren ist tabu.