Afrika · 31 Routen
Legendäre Bergpässe, weite Karoo-Ebenen und Wildreservate mit Big-Five-Tracks für den Allrad.
Südafrika ist ein Kontinent im Kleinformat. An einem Tag fährst du durch die fruchtbaren Weinberge des Westkaps, am nächsten über staubige Schotterpässe der Drakensberge, und kurz darauf stehst du in der kargen Weite der Karoo, wo der Horizont scheinbar nie endet. Diese Vielfalt auf überschaubaren Distanzen macht das Land zu einem der besten Offroad-Ziele überhaupt.
Die Infrastruktur ist für afrikanische Verhältnisse hervorragend ausgebaut: gut sortierte Geschäfte, zahlreiche Campsites und eine lebendige Overlanding-Kultur mit Dachzelt-Vermietern an jeder Ecke. Wildreservate erlauben das Selbstfahren auf eigenen Tracks, sodass du den Big Five im eigenen Tempo begegnest. Wer Natur und Abenteuer ohne große Sprachbarriere sucht, ist hier richtig. Einen ausführlichen Reisebericht liefert unser Magazin-Beitrag zu Südafrikas Outdoor-Abenteuern.
Für die harten Gravel Roads lohnt ein Satz robuster Geländereifen, und eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport gehört außerhalb Europas zur Grundausstattung. Die nötige Logistik plant unsere Reiseplanung.
Südafrika in Kürze
Die Übergangsmonate März bis Mai und September bis November sind ideal: angenehme Temperaturen, wenig Regen und gute Pistenverhältnisse. Der südafrikanische Winter (Juni bis August) kann in den Höhenlagen kalt werden, der Hochsommer ist im Landesinneren sehr heiß.
Die meisten reisen per Flug an und mieten vor Ort einen ausgerüsteten Allrad mit Dachzelt. Wer das eigene Fahrzeug verschiffen möchte, braucht in der Regel ein Carnet de Passages. Mietfahrzeuge sind für die meisten Touren die unkompliziertere Lösung.
Für viele der historischen Schotterpässe wie den Sani Pass ist ein Allrad mit guter Bodenfreiheit Pflicht, teils sogar vorgeschrieben. Auf gut ausgebauten Touristenrouten reicht ein normaler Pkw, aber für das echte Pistenerlebnis lohnt sich das 4×4.