Hochgebirgspisten, Berber-Dörfer und der Tizi-n-Tichka-Pass.
Die Route startet in Marrakesch und führt über den Tizi-n-Tichka-Pass tief in den Hohen Atlas. Asphalt weicht schnell groben Schotterpisten, die sich in engen Serpentinen die Bergflanken hochziehen. Auf 2.260 Höhenmetern wechselt die Landschaft von grünen Tälern zu kargem Fels - und am letzten Tag öffnet sich der Blick auf die ersten Dünen der Sahara. Mehr Hintergrund zum Land liefert unser Reiseziel-Porträt Marokko.
Technisch ist die Strecke kein Anfänger-Terrain: lose Steine, ausgewaschene Rinnen und schmale Abschnitte mit Abgrund verlangen ein hochbeiniges 4×4 mit Geländereifen und einen Fahrer, der Linienwahl beherrscht. Untersetzung ist Pflicht, Bergeausrüstung dringend empfohlen. Für die Sandetappe vor Erg Chebbi lohnt vorab ein Blick in unsere Faustregeln zum Reifendruck.
Auffahrt über den Tizi-n-Tichka, erster Schotter zur alten Kasbah von Telouet.
Hochpisten und das UNESCO-Welterbe-Dorf als Belohnung am Abend.
Die spektakulären Serpentinen der Dadès und enge Felspassagen.
Übergang ins Vorwüsten-Terrain, erste Sandabschnitte vor Erg Chebbi.
Sand-Fahrtechnik, Reifendruck runter, Sonnenaufgang über den Dünen.
Schnelle Antworten
Nein. Die Route verlangt 4×4 mit Untersetzung, Geländereifen und Erfahrung in losem Geröll. Einsteiger sollten zuerst leichtere Pisten (z. B. Transalp-Schotter) fahren.
April bis Oktober. Im Winter können die Pässe schneebedeckt und gesperrt sein, im Hochsommer wird die Wüstenetappe sehr heiß - Mai und September sind ideal.
Mit GPX-Track und Erfahrung nicht zwingend. Wer zum ersten Mal in Marokko offroad fährt, ist mit lokaler Begleitung auf den heikleren Abschnitten aber entspannter.