Geologie-Theater aus rotem Gestein und Mandelblüte - die sanfte Schwester der Atlas-Überquerung.
Der Anti-Atlas südlich des Hohen Atlas ist Marokkos großes Geologie-Theater: rotes und rosa schimmerndes Gestein, bizarr verfaltete Bergrücken und im Frühjahr die Mandelblüte im Ameln-Tal rund um Tafraoute. Diese Route verbindet die schönsten Pisten der Region zu einer entspannten Dreitagestour und eignet sich gut als sanfter Einstieg, bevor es an die anspruchsvolle Atlas-Überquerung geht. Mehr zum Land findest du im Reiseziel-Porträt Marokko.
Technisch ist das die leichteste Marokko-Route in unserer Auswahl. Weite Geröllpisten, einfache Oasen-Schluchten und gelegentlich Asphalt - kein steiler Hochgebirgspass, keine Sanddünen. Ein Allrad-SUV mit etwas Bodenfreiheit reicht völlig. Scharfkantiges Gestein ist allerdings hart zu den Reifenflanken, ein robuster Satz Reifen und ein Ersatzrad gehören dazu. Der Reiz liegt in den Farben der Landschaft und der Stille abseits der Touristenrouten.
Einstieg durch das Mandelblüten-Tal mit den berühmten bemalten Felsen.
Palmenoase in roter Schlucht, einfache Pisten zwischen Felswänden.
Weite Geröllpisten mit Panoramablick über das Anti-Atlas-Gebirge.
Schnelle Antworten
Der Anti-Atlas ist niedriger, trockener und technisch viel leichter. Statt steiler Hochgebirgspässe gibt es weite, gut fahrbare Geröllpisten - ideal für alle, die das Atlas-Feeling ohne den hohen Schwierigkeitsgrad wollen.
Die Mandelblüte ist meist im Februar das große Spektakel. Generell ist Oktober bis April die angenehmste Reisezeit, weil der Sommer hier sehr heiß wird.
Für die Hauptpisten ja. Ein Allrad-SUV mit etwas Bodenfreiheit kommt überall durch - echte Geländeuntersetzung braucht man auf dieser Route nicht.
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