Die längste Hochland-Durchquerung Islands durch eine vulkanische Steinwüste mit tiefen Furten.
Der Sprengisandur ist die längste und einsamste Hochland-Durchquerung Islands - eine vulkanische Steinwüste zwischen den beiden größten Gletschern der Insel, Vatnajökull und Hofsjökull. Auf weiten Strecken gibt es nichts als schwarze Asche, Schotter und den Horizont. Während die F26 nur einen Teil davon streift, fährt diese Route die komplette Querung. Wie das Hochland insgesamt tickt, beschreibt unser Reiseziel-Porträt Island.
Technisch sind einzelne Abschnitte machbar, doch die Summe macht den Sprengisandur schwer: mehrere tiefe, unbrückte Gletscherbach-Furten, weicher Sand, kein Treibstoff über die gesamte Strecke und absolute Abgeschiedenheit ohne Netz. Schnorchel, Untersetzung, Reservekanister und ein zweites Fahrzeug im Konvoi gehören hier zur Grundausstattung. Die passende Recovery-Ausrüstung für Sand und Furten sollte vollständig an Bord sein.
Auffahrt in die zentrale Hochwüste, sofort weite Sandebenen und Waschbrettschotter.
Der kritische Mittelteil mit mehreren tiefen Gletscherbach-Furten, Pegel vorher prüfen.
Endlose schwarze Aschefelder zwischen den Gletschern, kaum Orientierungspunkte.
Letzte Furten und Abfahrt aus dem Hochland zum Wasserfall der Götter.
Schnelle Antworten
Die Kombination aus Länge, totaler Abgeschiedenheit, fehlendem Treibstoff und mehreren tiefen, unbrückten Furten. Es ist weniger das Fahrkönnen als die Logistik und das Risiko, die diese Route schwer machen.
Auf der vollen Durchquerung ja. Die zentralen Furten können nach warmen Tagen oder Regen so tief werden, dass Wasser an den Motor gelangt. Wer keinen Schnorchel hat, sollte Pegel und Wetter sehr genau prüfen und im Zweifel umkehren.
Nein. Erfahrene Islandfahrer durchqueren das Hochland hier grundsätzlich im Konvoi. Ein zweites Fahrzeug ist an den Furten und bei einem Defekt mitten in der Wüste oft die einzige realistische Hilfe.
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